Zecken

Im Wesentlichen übertragen eine kleine Anzahl aller Zecken 2 verschiedene Krankheiten:

 

Die Borelliose ist eine Bakterielle Erkrankung. Nach einem erfolgten Infekt breitet sich in aller Regel langsam eine bläulich-rötlich Verfärbung, die nicht schmerzt, aus . Falls eine solche Rötung auftritt suchen Sie ihren Hausarzt auf. Er wird Ihnen Antibiotika abgeben. Ohne Behandlung besteht die Gefahr, dass nach einer längeren Latenzzeit plötzlich Krankheitszeichen auftreten, die nicht immer harmlos sind. Gegen die Borelliose kann man sich nicht impfen.

Die Borelliose ist grundsätzlich in der ganzen Schweiz möglich.

 

Die FSME , oder Frühsommer- Meningo- Encephalitis ist eine virale Hirnentzündung. Sie ist weniger häufig als die Borelliose.

Nach Ansteckung kann es zu einer schweren, sogar seltenerweise tödlichen oder mit Hirnschäden verbundenen Erkrankung kommen.

Eine Behandlung ist nicht möglich, wohl aber besteht eine sehr wirksame Impfung. Wir beraten Sie gerne.

Die FSME kommt in gewissen Gegenden (Kanton Zürich, unteres Rheintal etc) häufiger vor, während sie im Wallis und Tessin beispielsweise ganz fehlt. Es existieren Karten über die Verbreitung der FSME. Fragen Sie Ihren Infektexperten, den Hausarzt!

Auch bei Reisen ins Ausland lohnt es sich, zuerst den Hausarzt zu konsultieren; er weiss, wo FSME Herde vorkommen.

 


Keuchhusten

Die Impfexperten der CH machen in den Bemühungen Ernst, den Keuchhusten , v.a bei Babies und Kleinkindern gefährlich und lebensbedrohend, zu verhindern. Deshalb sind neue Richtlinien erschienen, die die Impfung auch von jungen Erwachsenen empfehlen, v.a von potentiellen Eltern. Ebenso werden nicht genügend geschützte Schwangere aufgefordert, sich einer Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten zu unterziehen.

Alles weitere unter "Impfberatung" in unserer Homepage.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für eine persönliche Impfberatung zur Verfügung.

Ihr Hausarzt, der Spezialist für alle Fälle....

 


Krankenkassen

Bitte beachten Sie, dass eine Versicherungspflicht bei einer Krankenkasse besteht.

Wir stellen immer wieder fest, dass Patienten nicht versichert sind.

Neben der Tatsache, dass dies regelwidrig ist muss man auch bedenken, dass ein Krankheitsfall einem stark treffen  und unter Umständen zu einer starken finanziellen Belastung führen kann. Ebenso kann es vorkommen, dass Spitäler und Ärzte Wahlbehandlungen ablehnen und nur absolute Notfälle behandeln. Spitäler können Wahloperationen verweigern!!  

Deshalb: Überprüfen Sie ihren Versichertenstatus und zahlen Sie die Krankenkassenprämien pünktlich! Ersparen Sie sich viel Ärger!